Marketingstrategie
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Andreas S.
CEO Bereich SEO & GEO
Veröffentlicht:
Aktualisiert: 18/02/2026 - Lesezeit: 5 Min.
Während Google primär die Relevanz und die bestmögliche Antwort auf eine Frage sucht, fokussiert sich Amazon radikal auf die Transaktion und den reinen Abverkauf. Google ist dein Spielfeld für die gesamte Customer Journey – von der ersten Informationssuche bis zum Kaufabschluss – während Amazon als spezialisierte vertikale Suchmaschine fast ausschließlich dem direkten Produktkauf dient.
In diesem Vergleich zeigen wir dir die Bandbreite der Unterschiede: Von der unterschiedlichen Gewichtung externer Faktoren wie Backlinks bis hin zur massiven Bedeutung der Conversion Rate (Sales Velocity) auf dem Marktplatz. Dabei spielen Konzepte wie die unterschiedliche Suchintention und der A9 Algorithmus eine entscheidende Rolle. Für Händler und Markenhersteller ist das Verständnis dieser Mechanismen essenziell, um Budgetverschwendung zu vermeiden und eine differenzierte Strategie für messbare Ergebnisse zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
Google SEO zielt darauf ab, Inhalte so zu optimieren, dass sie für spezifische Suchanfragen als die relevanteste und qualitativ beste Antwort erscheinen. Google agiert dabei als "Universal Search Engine": Die Suchmaschine aggregiert Texte, Bilder, Videos und News, um dem Nutzer genau das zu liefern, was er sucht. Ein zentraler Aspekt ist hierbei die semantische Suche, bei der Google versucht, die Bedeutung hinter einer Anfrage zu verstehen, statt nur stur nach Wortübereinstimmungen zu scannen.
Der technische Prozess lässt sich grob in drei Schritte unterteilen: Crawling (Das Finden von Inhalten), Indexing (Das Speichern in der Datenbank) und Ranking (Die Sortierung der Ergebnisse). Im Kern bewertet Google die Qualität deiner Antwort auf eine spezifische Suchintention (Matching User Intent). Zwar gibt es über 200 Ranking-Faktoren, doch die Hauptsäulen für den Erfolg bleiben eine hohe Content-Qualität, vertrauenswürdige Backlinks und Verlinkungen sowie eine saubere technische Performance (Core Web Vitals).
Die Optimierung für Google verfolgt meist breiter gefächerte Unternehmensziele als die reine Umsatzsteigerung auf einer Plattform. Es geht darum, langfristige Vermögenswerte im digitalen Raum aufzubauen und Ziele im Online Marketing definieren wir hier oft über verschiedene Stufen des Funnels hinweg:
Traffic-Maximierung: Generierung von qualifizierten Besuchern in verschiedenen Phasen der Customer Journey.
Markenbekanntheit (Brand Awareness): Sichtbarkeit bei informationalen Suchanfragen (Top of Funnel), um früh im Gedächtnis zu bleiben.
Lead-Generierung & Sales: Konvertierung von Nutzern auf der eigenen Website zu Interessenten oder Käufern.
Autoritätsaufbau: Etablierung deiner Brand als vertrauenswürdige Quelle im Markt.
Der strategische Nutzen liegt in der Unabhängigkeit. Du baust dir eine eigene Zielgruppe (Own Audience) auf und schaffst einen nachhaltigen Traffic-Strom, der dir gehört – unabhängig von den Launen einer Drittplattform. Zudem kannst du potenzielle Kunden bereits vor der Kaufentscheidung abholen, nämlich dann, wenn sie noch recherchieren.
Unser Ansatz bei REPLY42, den wir "Advanced SEO" nennen, zielt genau darauf ab: Wir schaffen eine technische und inhaltliche Basis, die langfristig wirkt. Wer tiefer in SEO-Strategien für mittelständische Unternehmen eintaucht, erkennt schnell, dass diese Unabhängigkeit der Schlüssel zu stabilen Umsätzen ist.
Google bietet dir Freiheiten, die dir kein Marktplatz bieten kann. Auf deiner eigenen Website bist du nicht nur ein Mieter, der sich an die Hausordnung hält, sondern der Eigentümer. Während Amazon dir vorschreibt, wie dein Listing auszusehen hat und wie du mit Kunden kommunizieren darfst, hast du im Google-Kosmos (auf deiner Domain) die volle Kontrolle über Design, Datenerfassung und Kundenansprache.
Das reduziert dein unternehmerisches Risiko enorm. Bei Google interessiert den Algorithmus tatsächlich, was du inhaltlich lieferst: Für welche Zielgruppe ist das Produkt? Welchen Use-Case deckt es ab? Du hast Platz, um Vertrauen aufzubauen, statt nur Bulletpoints in ein starres Template zu pressen.
Nachhaltigkeit: Einmal erstellter, hochwertiger Content liefert oft jahrelang Traffic ohne weitere Kosten.
Kontrolle: Du hast die volle Gestaltungshoheit über die User Experience und das Design auf deiner eigenen Website.
Zielgruppenbesitz: Du erhältst direkten Zugang zu Kundendaten (Pixel, E-Mail-Listen) für effektives Retargeting.
Breite: Du deckst alle Suchintentionen ab – von der reinen Info-Suche bis zur konkreten Kaufabsicht.
Natürlich gibt es auch Hürden. SEO ist keine Maßnahme für über Nacht: Es dauert oft Monate, bis erste signifikante Ergebnisse sichtbar sind. Zudem ist die technische Komplexität hoch und du bist immer in einer gewissen Abhängigkeit von Algorithmus-Updates. Der Aufwand für die Erstellung erstklassiger Inhalte ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Im Gegensatz zu Google ist Amazon ein geschlossenes Ökosystem und fungiert primär als Produktsuchmaschine. Der Fokus liegt hier ausschließlich auf dem Verkauf von physischen Produkten. Der Suchalgorithmus, oft als A9 Algorithmus bezeichnet, hat nicht das Ziel, die intellektuell beste Antwort zu liefern, sondern das Produkt anzuzeigen, das mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gekauft wird.
Der Prozess auf Amazon ist direkter und brutaler auf Zahlen fokussiert. Branchenanalysen schätzen die Gewichtung der Rankingfaktoren derzeit so ein, dass die Sales Velocity mit etwa 30% den größten Einfluss hat, gefolgt von der Keyword-Relevanz (25%) und harten Faktoren wie Preis und Verfügbarkeit (20%). Bewertungen und die Click-Through-Rate (CTR) machen den Rest aus.
Die Funktionsweise lässt sich in zwei Stufen beschreiben:
Relevanz (Keywords): Dein Produkt muss für das gesuchte Keyword überhaupt indexiert sein. Das bedeutet, das Keyword muss im Titel, den Bulletpoints oder den Backend-Keywords enthalten sein.
Performance (Sales): Das Produkt muss sich besser verkaufen als die Konkurrenz. Historische Verkaufsdaten sind hier der wichtigste Hebel – Amazon rankt, was Umsatz bringt.
Visuelle Faktoren sind dabei extrem wichtig. Aus Käufersicht – und so tickt auch der Algorithmus indirekt über die CTR – sind Bilder und eine scannbare Beschreibung entscheidend. Eine genaue Beschreibung, die sofort Fragen beantwortet, entscheidet oft in Sekundenbruchteilen über Kauf oder Abbruch.
Das Ziel ist simpel: Verkaufen. Doch das Verständnis von "Sales Velocity" hat sich gewandelt. Im Jahr 2025 reicht die reine Verkaufsgeschwindigkeit nicht mehr aus. Der Algorithmus berücksichtigt zunehmend "Multi-Platform Velocity Patterns", also Verkäufe über Mobile, Voice-Search (Alexa) sowie die Konsistenz der Verkäufe über verschiedene Kanäle hinweg.
Maximierung der Sales Velocity: Erhöhung der Verkaufsgeschwindigkeit pro Zeiteinheit.
Verbesserung des Bestseller-Rangs (BSR): Aufstieg in der Kategorie-Hierarchie, um sichtbarer zu werden.
Erhöhung der Conversion Rate: Optimierung des Listings (Bilder, A+ Content), damit mehr Besucher auch wirklich kaufen.
Sichtbarkeit in der "Buy Box": Das Gewinnen des Einkaufswagen-Feldes ist essenziell für den Umsatz.
Amazon SEO ist ausschließlich für Hersteller (Vendoren) und Händler (Seller) relevant, die physische Produkte vertreiben. Wer Dienstleistungen, Software oder rein digitale B2B-Lösungen anbietet, wird auf Amazon nicht stattfinden. Die Plattform ist ein reiner Vertriebskanal für Waren.
Der größte Vorteil ist die Kaufbereitschaft der Nutzer. Während die durchschnittliche Conversion Rate im allgemeinen E-Commerce (Desktop/Mobile gemittelt) oft nur zwischen 1,5% und 3% liegt, erreichen optimierte Amazon-Listings aufgrund der extrem hohen Kaufabsicht (Commercial Intent) oft deutlich zweistellige Raten.
Hohe Kaufabsicht: Nutzer auf Amazon befinden sich bereits im "Kaufmodus" (Bottom of Funnel).
Hohe Conversion Rates: Du erzielst deutlich höhere Abschlussraten als im durchschnittlichen Online-Shop.
Schnelle Ergebnisse: Durch PPC-Push (Werbung) und kurzfristige Sales kannst du ein Ranking oft schneller erreichen als bei Google.
Du spielst in einem gemieteten Haus. Die Abhängigkeit von Amazon ist massiv – von plötzlichen Kontensperrungen bis zu Gebührenerhöhungen. Ein gravierender Nachteil ist der fehlende Kundenbesitz: Du erhältst keine E-Mail-Daten für dein Marketing. Zudem herrscht auf der Produktseite ein direkter Preiskampf mit Wettbewerbern, und die Möglichkeiten zur Markenbildung (Branding) sind stark limitiert.
Diese Abhängigkeit ist nicht nur theoretisch. Ich habe in meiner Laufbahn Situationen erlebt, die zeigen, wie schnell es gehen kann:
Genau deshalb ist Diversifizierung keine Option, sondern Pflicht.
Obwohl beide Disziplinen "Suchmaschinenoptimierung" heißen, erfordern sie gegensätzliche Strategien. Man kann es sich so vorstellen: Google ist der Bibliothekar, der dir das beste Buch zu einem Thema heraussucht. Amazon ist der Verkäufer im Supermarkt, der dir das Produkt ins Regal stellt, das am meisten Umsatz pro Quadratzentimeter bringt.
Hier sind die 6 wichtigsten Unterschiede im Detail:
Der fundamentalste Unterschied liegt in dem, was der Nutzer will. Es geht um die psychologische Verfassung des Suchenden. Wer Google nutzt, befindet sich oft noch im Entdeckungsmodus, hat ein Problem, für das er eine Lösung sucht, oder möchte sich erst einmal informieren. Wer die Amazon-App öffnet oder die URL eintippt, hat meistens schon die Kreditkarte in der Hand. Die "Commercial Intent" ist dort fast immer gegeben, während Google die komplette Bandbreite der Customer Journey abdeckt.
Google: Bedient eine Vielzahl von Intentionen (Wissen, Orte, Kauf). Der Nutzer will oft erst lernen oder verstehen ("Welche Laufschuhe sind gut für Anfänger?").
Amazon: Bedient fast ausschließlich die transaktionale Intention ("Laufschuhe Nike Größe 42 kaufen").
Konsequenz: Amazon-Keywords sind oft sehr spezifische "Longtail-Produktbezeichnungen". Google-Keywords hingegen können auch ganze Fragen oder breite Themenkomplexe abdecken.
Ein kritischer Unterschied, der oft übersehen wird, ist die Datenhoheit. Da Amazon Kundendaten (wie E-Mail-Adressen) maskiert, ist eine exakte Berechnung des Customer Lifetime Value (CLV) für Seller extrem schwierig. Du stocherst oft im Nebel, während Google-Traffic im eigenen Shop volle Transparenz bietet.
Amazon: Misst den harten wirtschaftlichen Erfolg (Sales, Conversion Rate, Umsatz pro Besucher). Klicks ohne Kauf sind hier schädlich für das Ranking.
Google: Misst Signale der Zufriedenheit (Verweildauer, niedrige Bounce Rate, CTR). Klicks, die zu langem Lesen führen, sind ein positives Signal, auch wenn nicht sofort gekauft wird.
Auch technisch gehen die Plattformen andere Wege. Während Amazon ein starres Backend hat, nutzt Google "Product Structured Data" (Schema.org), um Produkteigenschaften wie Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen direkt in den Suchergebnissen als Rich Snippets anzuzeigen. Dies ist der technische Brückenschlag zwischen Content-SEO und E-Commerce, den Google aktiv fördert.
„Bei einem unserer Kunden wurde beispielsweise der halbe Umsatz gestrichen aufgrund von Rücksendungen, die eigentlich nichts mit dem Geschäft zu tun hatten, beziehungsweise die widerwillig passiert sind. [...] Dem Kunden sind dadurch viele tausende Euro einfach verschwunden. Das war tatsächlich auch der Trigger für den Aufbau eines eigenen Onlineshops.“
Amazon: Du bewegst dich in einem starren Korsett (Titel, 5 Bulletpoints, Beschreibung, Backend-Keywords). Die Optimierung erfolgt auf "Scannability" und Verkaufspsychologie.
Google: Du hast Freiheit in Format und Länge (Blogposts, Landingpages, Tools). Die Optimierung zielt auf Lesefluss, Semantik und die vollständige Abdeckung eines Themas ab.
Hier scheiden sich die Geister der Offpage-Optimierung: Google betrachtet das gesamte Web als ein Netzwerk aus Empfehlungen. Ein Backlink von einer seriösen Seite ist wie eine Stimme für deine Glaubwürdigkeit. Amazon hingegen ist ein geschlossenes System. Was außerhalb passiert, interessiert den Algorithmus kaum. Hier zählt nur der "Social Proof" innerhalb der Plattform: Was sagen Käufer, die das Produkt tatsächlich in der Hand hatten? Das Vertrauen wird hier nicht durch externe Autorität, sondern durch interne Schwarmintelligenz gebildet.
Google: Backlinks (Verweise von anderen Websites) sind nach wie vor der stärkste Vertrauensbeweis für die Suchmaschine.
Amazon: Verifizierte Kundenrezensionen (Reviews) sind die Währung für Vertrauen und Ranking. Backlinks spielen für das Amazon-interne Ranking so gut wie keine Rolle.
Die Geschwindigkeit, mit der Ergebnisse sichtbar werden, variiert stark. Amazon ist ein schnelllebiges Geschäft. Wenn du heute Traffic via PPC auf ein Produkt schaufelst und die Verkäufe anziehen, kannst du morgen schon oben ranken. Aber genauso schnell kannst du wieder abstürzen. Google hingegen ist ein Tanker, kein Schnellboot. Die Suchmaschine braucht Zeit, um Vertrauen zu deiner Domain aufzubauen und Signale zu verifizieren. Das dauert länger, sorgt aber für wesentlich stabilere und nachhaltigere Rankings, die nicht von heute auf morgen verschwinden.
Amazon: Rankings sind volatil. Sie können durch externe Traffic-Zufuhr (Ads) und Sales-Spikes innerhalb von Tagen oder Wochen massiv beeinflusst werden.
Google: Der Aufbau von Autorität ist ein Marathon. Wir bei REPLY42 planen mit unserer TACO-Strategie bewusst messbare Marketingerfolge in 4 Monaten ein, da Google Zeit braucht, um Trust aufzubauen – dafür sind die Ergebnisse langfristig oft stabiler.
Vorsicht bei "Clickbait" auf Amazon: Eine hohe Klickrate (CTR), die nicht zu Käufen führt, signalisiert dem Algorithmus Irrelevanz ("Misleading Listing"). Dies führt im Gegensatz zu Google oft zu einer direkten Abstrafung im Ranking, da Amazon Einnahmen entgehen, wenn der User klickt, aber nicht kauft.
Beide: Grundsätzlich ist eine hohe CTR positiv.
Unterschied: Bei Amazon führt eine hohe CTR ohne Kauf zur Abwertung (schlechte Conversion). Bei Google ist eine hohe CTR auf ein informatives Ergebnis ein starkes positives Signal für Relevanz, auch ohne direkte Transaktion.
Andreas Stefen
CEO - SEO & GEO REPLY42
„Von der Verkaufspsychologie her hat sich eigentlich nichts geändert. Das einzige, was sich geändert hat, ist die technische Umsetzung. [...] Bei Amazon gibt es vorgefertigte Produktseiten. Die sehen alle gleich aus und sind nach einem Template aufgebaut. Hier interessiert es erst mal niemanden, ob und wie viel Text du da reinpackst. Bei Google ist das ganz anders, denn den Algorithmus interessiert es tatsächlich, was als erstes kommt, über was gesprochen wird, für welche Zielgruppe dieses Produkt ist, welchen Use Case das Produkt hat.“
Die Basis für alle Erfolge
Ohne eine stabile technische Grundlage ist jede SEO- oder Marketingstrategie wirkungslos. Wir optimieren die Ladezeiten, die mobile Darstellung und die Sicherheit Deiner Website und implementieren Trackingtools, um Erfolge messbar zu machen.
So sorgen wir dafür, dass alle weiteren Maßnahmen auf einem soliden Fundament aufbauen und langfristig erfolgreich sind.
Sichtbarkeit, die zählt
Mit Advanced SEO gehen wir weit über die Basics hinaus. Durch tiefgehende Keyword-Recherche und Optimierungen stellen wir sicher, dass Deine Website nicht nur gefunden wird, sondern auch die richtigen Besucher anzieht.
So generierst Du nachhaltig organischen Traffic und steigerst Deine Rankings um Umsätze.
Inhalte, die Deine Zielgruppe treffen
Jeder Inhalt muss genau auf Deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Basierend auf unserer SEO-Analyse erstellen wir maßgeschneiderten Content, der nicht nur gut rankt, sondern auch Deine Besucher überzeugt und sie zu Kunden macht.
So sprichst Du immer zur richtigen Zeit die richtigen Menschen an.
Eine gute Strategie endet nicht bei der Erstellung von Content. Mit gezielter Promotion stellen wir sicher, dass Deine Inhalte genau dort erscheinen, wo sie am meisten Wirkung erzielen.
Ob durch Social Media Ads, Google Ads oder gezielte Outreach-Kampagnen – wir maximieren die Reichweite und steigern Deine Conversions.
Reichweite, die wirkt
Die TACO Strategie
Technical Foundation
Die Basis für alle Erfolge
Ohne eine stabile technische Grundlage ist jede SEO- oder Marketingstrategie wirkungslos. Wir optimieren die Ladezeiten, die mobile Darstellung und die Sicherheit Deiner Website und implementieren Trackingtools, um Erfolge messbar zu machen.
So sorgen wir dafür, dass alle weiteren Maßnahmen auf einem soliden Fundament aufbauen und langfristig erfolgreich sind.
Advanced SEO
Sichtbarkeit, die zählt
Mit Advanced SEO gehen wir weit über die Basics hinaus. Durch tiefgehende Keyword-Recherche und Optimierungen stellen wir sicher, dass Deine Website nicht nur gefunden wird, sondern auch die richtigen Besucher anzieht.
So generierst Du nachhaltig organischen Traffic und steigerst Deine Rankings um Umsätze.
Customized Content
Inhalte, die Deine Zielgruppe treffen
Jeder Inhalt muss genau auf Deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Basierend auf unserer SEO-Analyse erstellen wir maßgeschneiderten Content, der nicht nur gut rankt, sondern auch Deine Besucher überzeugt und sie zu Kunden macht.
So sprichst Du immer zur richtigen Zeit die richtigen Menschen an.
Optimized Promotion
Reichweite, die wirkt
Eine gute Strategie endet nicht bei der Erstellung von Content. Mit gezielter Promotion stellen wir sicher, dass Deine Inhalte genau dort erscheinen, wo sie am meisten Wirkung erzielen.
Ob durch Social Media Ads, Google Ads oder gezielte Outreach-Kampagnen – wir maximieren die Reichweite und steigern Deine Conversions.
Es muss keine "Entweder-oder"-Entscheidung sein. Vielmehr ist es eine Frage der intelligenten Ressourcen-Allokation und deines Geschäftsmodells. Wir raten dringend dazu, das "Silo-Denken" aufzugeben und Kanäle ganzheitlich zu betrachten.
Google sollte dein Fundament bilden – im TACO-Modell nennen wir das die "Technical Foundation" und "Advanced SEO" –, wenn dir der Markenaufbau und die Kundenbindung am Herzen liegen. Es ist der Kanal der Wahl, wenn dein Produkt erklärungsbedürftig ist (High-Involvement) oder du Dienstleistungen und B2B-Lösungen verkaufst. Auch wenn du langfristig Unabhängigkeit von den steigenden Marktplatz-Gebühren anstrebst, führt an Google kein Weg vorbei.
Die stärkste Strategie ist oft hybrid: Nutze Amazon als Vertriebskanal (Marktplatz) für hohe Reichweite und schnellen Cashflow. Parallel nutzt du Google und deine eigene Website, um die Marke zu stärken, Kundendaten zu sammeln und Wiederkäufer zu generieren. Maßgeschneiderter Content für maximalen Erfolg ("Customized Content") auf deiner eigenen Seite hilft dir dabei, Fragen zu beantworten, die auf einem Amazon-Listing zu kurz kommen, und bindet Kunden langfristig an dich.
Viele Shop-Betreiber unterliegen dem Irrtum, Amazon würde das eigene Shop-SEO ersetzen. Oft treibt die niedrige Marge Betreiber dazu, rein auf Menge zu setzen und Amazon zu priorisieren. Doch für echte Unabhängigkeit musst du deinen Shop für Google optimieren.
Das bedeutet konkret: In den ersten Monaten bauen wir das technische Fundament so aus, dass Google gar nicht anders kann, als deine Seite zu durchforsten (Crawling & Indexing). Ein Schlüsselfaktor ist hier das interne Linking. Gleichzeitig entwickeln wir eine Content-Strategie, die Nutzer nicht nur am Ende des Funnels abfängt ("Laufschuhe kaufen"), sondern auch informationale Suchen ("Welcher Laufschuh für Anfänger") bedient. Selbst wenn dein Fokus zu 100% auf Abverkauf liegt, trägt dieser informationale Content massiv zur Autorität deiner Domain bei. Genau diese technische Basis und Content-Strategie liefert REPLY42, um Shops in 4 Monaten zu messbaren Erfolgen zu führen.
Fassen wir die Unterschiede zusammen: Während Amazon den schnellen Verkauf über die Sales Velocity und Conversion priorisiert, belohnt Google langfristige Relevanz, Informationstiefe und Nutzerzufriedenheit. Die Suchintention unterscheidet sich fundamental zwischen der reinen Transaktion auf dem Marktplatz und der Informationssuche auf der Suchmaschine. Auch die Währung für Vertrauen ist eine andere: Externe Backlinks bei Google stehen internen Rezensionen bei Amazon gegenüber.
Für E-Commerce-Unternehmen bedeutet das: Eine einseitige Abhängigkeit von Amazon ist riskant, da dir die Kunden nicht gehören und algorithmische Änderungen deinen Umsatz halbieren können. Ein fehlender Google-Fokus verschenkt massives Brand-Building-Potenzial. Entscheide dich nicht emotional, sondern datenbasiert für eine ganzheitliche Strategie. Unser TACO-Ansatz bei REPLY42 ist darauf ausgelegt, genau diese technische und inhaltliche Basis in 4 Monaten messbar aufzubauen, damit du auf beiden Spielfeldern gewinnst – oder dich bewusst für das profitablere entscheidest.
test
Nein, nicht 1:1. Google-Keywords sind oft problemorientiert ("Was tun gegen Rückenschmerzen"). Amazon-Keywords sind lösungsorientiert ("Rückenstütze büro"). Nutze die Google-Recherche als Inspiration, aber validiere das Suchvolumen immer spezifisch innerhalb von Amazon.
Technisch gesehen ist Amazon SEO simpler, da es weniger Ranking-Faktoren gibt und keine komplexen Technik-Hürden wie Ladezeitenoptimierung bestehen. Inhaltlich ist es direkter. Aber: Der Wettbewerb ist oft brutaler ("Pay-to-Play") und die Abhängigkeit höher. Google SEO ist komplexer, bietet aber langfristig stabilere und "kostenfreiere" Besucherströme.
"Besser" ist relativ und hängt von deinen Zielen ab. Wenn du Vor- und Nachteile digitaler Kanäle abwägst, gilt: Für Margen-Stabilität, Markenaufbau und Kundenbesitz (CLV) ist Google SEO überlegen. Für schnellen Cashflow und Zugang zu extrem kaufbereiten Kunden ist Amazon unschlagbar. Die erfolgreichsten Brands nutzen Google für die Marke und Amazon als reinen Vertriebskanal.
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Andreas S.
CEO Bereich SEO & GEO
Andreas ist ein dynamischer Produktentwickler und SEO-Experte, der sich auf die Erstellung erfolgreicher Websites und Inhalte spezialisiert hat. Mit umfangreichem Wissen in Bereichen wie Finanzen und Kryptowährungen bringt er innovative Lösungen in unser Team ein. Als begeisterter Assistenztrainer im Boxen und Ringen kombiniert Andreas seine Leidenschaft für Technologie mit einem starken Interesse an persönlicher Entwicklung und Finanzen.
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